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Was ist ein Sattelschrank?

Jeder Pferdenarr weiß, wie viel Reit- und Pflegezubehör sich im Laufe der Zeit ansammelt. Wer kennt sie nicht, die lästige Sucherei, wenn man eigentlich schon längst auf dem Pferd sitzen möchte. Für einen gewissenhaften Reiter ist ein Sattelschrank unverzichtbar. Er spart lange Wege, sorgt für Ordnung, schützt Reitutensilien vor Staub und Feuchtigkeit und macht es Dieben schwer, an die wertvolle Reitausrüstung zu gelangen. Doch Sattelschrank ist nicht gleich Sattelschrank. Der Markt ist riesig, von kostengünstigen Modellen bis zum edlen Luxusschrank, groß oder klein, fest installiert oder mobil, draußen oder drinnen, aus Holz, Metall oder Kunststoff – wer die Wahl hat, hat die Qual. Beispielsweise gibt es mobile Sattelschränke für Turnier- und Wanderreiter, geräumige Sattelschränke für Westernreiter und sogar für Kutschenfahrer gibt es einen speziellen Sattelschranktyp, auch Geschirrschrank genannt. Mit einigen Überlegungen vor dem Kauf, suchen Sie genau das Sattelschrankmodell aus, das Ihren Ansprüchen am besten gerecht wird.

Sattelschrank

Was gehört in einen Sattelschrank?

Anders als der Name sagt, ist der Sattelschrank nicht nur für den Sattel bestimmt. Zum Reitsport gehört viel mehr als nur Sattel, Satteldecke und Zaumzeug. Ersatzteile wie zusätzliche Trensen und Steigbügel bewahrt man ebenfalls im Sattelschrank auf. Dazu kommt anderes Pferdezubehör wie Halfter, Fliegenhaube oder verschiedene Pferdedecken für Regen und Frost. Putzzeug wie Striegel, Kardätschen, Hufauskratzer und Mähnen- und Schweifbürsten bewahren Sie am besten in einem übersichtlichen Putzkasten auf. Der wiederum gehört in ein Extrafach Ihres Sattelschranks. Aber nicht nur Equipment für das Pferd kommt in den Sattelschrank, sondern auch Equipment für den Reiter. Reithelm, Reitstiefel, Reitweste, Sporen, Reithandschuhe oder Gerte haben Sie ebenfalls sofort zur Hand, wenn Sie sich und Ihr Pferd für den Ritt vorbereiten. Besonders geräumige Sattelschrankmodelle bieten sogar Platz für einen Sattelwagen. Damit können Sie alle Reitutensilien auf einmal bequem zum Anbindeplatz Ihres Pferdes transportieren.

Was sollten Sie beim Kauf eines Sattelschranks beachten?

Der Kauf eines Sattelschranks hängt von zahlreichen Kriterien ab. Wichtig für die Größe und Ausstattung Ihres künftigen Sattelschranks ist die Menge und Art der Reitausrüstung, die Sie darin verstauen wollen. Der künftige Standort des Sattelschranks ist ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Auswahl Ihres Sattelschranks. Steht der Sattelschrank draußen, eignet sich wetterfestes Material wie verzinktes Metall oder imprägniertes Holz. Wie teuer ist Ihre Reitausrüstung, wie groß das Risiko, dass sich Diebe an Ihrem Sattelschrank zu schaffen machen? Manche Sattelschränke sind sicherer als andere. Das hängt vom Verschlusssystem sowie vom Gehäuse ab. Sind Sie mit Ihren Pferden viel unterwegs? Dann eignet sich für Sie vielleicht ein mobiler Sattelschrank auf Reifen oder Rollen. Welcher Stil passt am besten zu Ihnen? Sind Sie eher der rustikale, naturverbundene Typ? Dann sollten Sie einen Holz Sattelschrank kaufen. Sind Sie eher der pragmatische, schlichte Typ, dann passt ein Metall Sattelschrank besser zu Ihnen. Oder steht Ihnen der Sinn lieber nach einem modernen, leichten und farbenfrohen Kunststoff Sattelschrank? Auch solche Modelle gibt es bereits im Handel. Egal welche Anforderungen Sie sonst an Ihren Sattelschrank haben, eine gute Belüftung sollte immer ganz oben auf Ihrer Liste der Kaufkriterien stehen.

Welche Ausstattung soll der Sattelschrank haben?

Bevor Sie einen Sattelschrank kaufen, sollten Sie eine Liste machen mit allen Gegenständen, die Sie im Sattelschrank aufbewahren möchten. Dementsprechend sollte auch das Innenleben Ihres künftigen Sattelschranks beschaffen sein. Je nachdem, ob Sie einen oder mehrere Sättel darin aufbewahren möchten, sollte der Schrank einen oder mehrere Sattelhalter besitzen, am besten solche, die in der Höhe verstellbar sind, damit Sie den Sattel bequem herausnehmen und wieder hineinhängen können. Wie viele Trensenhalter benötigen Sie? Gib es ein Extrafach für Putzzeug und andere Pflegeutensilien? Einlegeböden erleichtern das Organisieren Ihres Sattelschranks erheblich. Ist genug Platz für Euroboxen vorhanden? Unterlagen und Kleinkram sind am besten in Schubladen aufgehoben. Vielleicht soll Ihr Sattelschrank auch Kleiderstangen oder –haken mitbringen zum Aufhängen von Reit-, Stall- und Turnierkleidung. Manche Sattelschrankmodelle sind sogar mit einem Spiegel ausgestattet, damit Sie nicht nur mit Ihren Reitkünsten glänzen können. Sie werden den Sattelschrank oft auf und zu machen, daher sollte er stabile Handgriffe haben, ein leicht zu bedienendes und doch sicheres Türschloss und auf jeden Fall Belüftungsschlitze für die Luftzirkulation, um Schimmel vorzubeugen. Preisgünstige Bundeswehrspinde kommen von Haus aus mit Einlegeböden, Stangen, Haken sowie Lüftungsschlitzen. Auch sie eignen sich hervorragend als Sattelschränke. Allerdings muss man Sattel- und Trensenhalter selbst installieren.

Wie groß soll der Sattelschrank sein?

Die Größe ist wohl das wichtigste Kriterium für die Auswahl Ihres Sattelschranks. Wo wollen Sie ihn aufbewahren, im Stall, in der Boxengasse, im Garten, auf der Pferdekoppel oder im Keller? Wie viel Platz haben Sie dort? Es empfiehlt sich, vor dem Kauf eines Sattelschranks gründlich Maß zu nehmen. Welche Höhe, Breite und Tiefe hat der künftige Stellplatz? Das kleinste Sattelschrank-Modell misst 1,06 x 0,60 x 0,60 Meter. Solche Sattelschränke verfügen meist nur über die nötigste Ausstattung: ein bis zwei Sattel- und Trensenhalter sowie einen Ablageboden. Die meisten Reiter benötigen mehr Stauraum. Allein der Western-, Trachten- oder Wanderreitsattel nimmt mehr Platz ein als beispielsweise der Dressur-, Renn- oder Stocksattel. Bei einem speziellen Westernsattelschrank ist die Aufbewahrungskammer für den Sattel geräumiger, sonst unterscheidet er sich kaum von den Standardmodellen. Unter den Sattelschränken gibt es große und mittelgroße Modelle in allen möglichen Maßen bis etwa 2,00 Meter hoch und 1,50 Meter breit. Größere Sattelschränke haben anstatt einer meist zwei Türen für einfachere Zugänglichkeit und Handhabung. Übersteigt die Menge Ihrer Reitutensilien auch diese Maße, empfiehlt sich entweder die Anschaffung mehrerer Sattelschränke oder die Einrichtung einer abschließbaren Sattelkammer.

Wie sicher soll der Sattelschrank sein?

Ein Sattelschrank schützt Ihre Reitutensilien nicht nur vor Staub und Feuchtigkeit, sondern auch vor Langfingern. Hochwertige Dressur-, Western- oder Trachtensättel haben einen Wert von mehreren Tausend Euro. Das haben mittlerweile auch Diebe erkannt und widmen sich bereits in Form von organisierten Verbrecherbanden gänzlich dem Satteldiebstahl. In nächtlichen Einsätzen werden oft Duzende von Sätteln gestohlen, um sie via Internet oder in Osteuropa wieder zu verkaufen. Einige Sattelschränke besitzen bereits ein integriertes Schlosssystem, andere sind mit einem Bügelschloss abschließbar. Je nach Wert Ihrer Reitausrüstung und dem Standort des Sattelschranks müssen Sie entscheiden, ob ein einfaches Standardschloss ausreicht, oder, ob Sie in ein hochwertigeres Verschlusssystem investieren. Die Sicherheit Ihrer Ausrüstung hängt nicht nur vom Türschloss ab, sondern auch vom Gehäuse. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, beispielsweise an besonders risikoreichen, öffentlich zugänglichen Standorten wie etwa draußen im Freien oder beim Reitturnier, empfiehlt sich ein Sattelschrank aus robustem, dickwandigem Edelstahl. Dafür müssen Sie allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist die feste Verankerung des Sattelschranks in der Wand oder im Pferdehänger. Ein zusätzliches, abschließbares Innenfach im Sattelschrank schützt kleinere Wertgegenstände, etwa, wenn Sie Portemonnaie, Smartphone oder Schmuck zum Reiten ablegen wollen.

Ist der Sattelschrank ausreichend belüftet?

Schlitze oder Löcher im Sattelschrank sorgen für Frischluftzufuhr. Gute Belüftung ist wichtig, damit der Sattel und andere Lederartikel trocken bleiben und sich kein Schimmel bilden kann. Dem Schimmelbefall kann man auch vorbeugen, wenn man den Sattelschrank in einer beheizten Umgebung aufstellt. Da das jedoch selten möglich ist, hilft an besonders kühlen und feuchten Standorten ein zusätzlicher Luftentfeuchter im Sattelschrank. Kompakte Luftentfeuchtermodelle nehmen kaum Platz weg und leisten gute Dienste. Feuchtes Reitzubehör, wie etwa eine nassgeschwitzte Satteldecke, sollten Sie zunächst außerhalb des Sattelschranks trocknen, bevor Sie sie wegschließen. Vor allem für Turnierreiter gilt: Falls Sie hochwertige Reitkleidung im Sattelschrank aufbewahren wollen, sollten Sie auf eine getrennte Frischluftzufuhr achten, damit keine Geruchsübertragung vom Sattelabteil auf das Kleiderabteil stattfindet. Allgemein gilt: Bei Sattelschränken aus unbehandeltem Holz ist die Kondenswasserbildung geringer als bei Sattelschränken aus Metall. Allerdings kann der Holzschrank bei fehlender Pflege selbst beginnen zu modern. Sollten Sie am Sattelschrankstandort Probleme mit Mäusen haben, empfiehlt sich ein Modell mit einem feinen Drahtgitter über den Luftschlitzen.

Macht ein mobiler oder ein fest-installierter Sattelschrank mehr Sinn?

Bleibt Ihr Sattelschrank immer an der gleichen Stelle, macht es Sinn, ihn fest in der Wand zu verankern. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die Sicherheit Ihrer Reitausrüstung zu gewährleisten. Denn auf diese Weise können Diebe nicht einfach den gesamten Schrank mitnehmen, um ihn in aller Ruhe an einem unbeobachteten Ort aufzubrechen. Eine feste Installation macht auch dann Sinn, wenn Sie den Sattelschrank im Pferdeanhänger aufbewahren wollen. So haben Sie Ihre Reitutensilien auch im Urlaub, beim Turnier oder beim Wanderritt immer geordnet parat. Damit der Sattelschrank mitsamt Inhalt nicht in den Kurven oder beim Bremsen verrutscht oder kippt, ist es notwendig, ihn mit Schrauben zu befestigen. Manche Sattelschrankmodelle haben bereits geeignete Bohrungen für die feste Installation. Achten Sie darauf, dass auch in einem fest-installierten Sattelschrank, die Luft noch ungehindert zirkulieren kann. Wollen Sie Ihren Sattelschrank auch unterwegs immer in Ihrer Nähe haben, eignen sich mobile Modelle mit luftgefüllten Reifen. Mobile Sattelschränke lassen sich auch trotz des hohen Gewichts gut bewegen. In manchen Fällen spielt das Gewicht durchaus eine Rolle, zum Beispiel, wenn der Reiter oder die Reiterin noch ein Kind oder Teenager ist oder, wenn Sie einen Sattelschrank ohne Reifen gelegentlich heben oder transportieren müssen. Wie schwer der Sattelschrank ist, hängt nicht nur von seiner Größe, sondern auch vom Material ab.

 

Aus welchem Material soll der Sattelschrank bestehen?

Die Mehrzahl der im Fachhandel erhältlichen Sattelschränke besteht aus Metall, meist aus verzinktem Stahlblech. Sattelschränke aus Kunststoff sind leichter, wenn auch nicht unbedingt preiswerter. Optisch ansprechender und vor allem für naturverbundene Reiter gut geeignet ist ein Sattelschrank aus Holz. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist der Standort. Befindet sich der Sattelschrank witterungsgeschützt drinnen im Stall, in der Boxengasse oder im Keller oder steht er exponiert draußen im Garten oder bei der Pferdekoppel? Witterungsbeständigkeit und Pflegeaufwand sollten Sie beim Kauf eines Sattelschranks berücksichtigen. Zu guter Letzt spielt auch die Optik eine wichtige Rolle. Gefallen soll Ihnen Ihr neuer Sattelschrank schließlich auch und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Es hilft nichts, wenn Sie lediglich aufgrund pragmatischer Gesichtspunkte einen Sattelschrank auswählen und dann jedes Mal die Nase rümpfen, wenn Sie daran vorbeigehen.

Der Metall Sattelschrank

Wenn man von einem Sattelschrank aus Metall spricht, ist damit normalerweise ein Sattelschrank aus Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium gemeint. Stahl ist härter und abriebfester als Aluminium, Aluminium wiederum ist etwa ein Drittel leichter als Stahl. Aluminium ist korrosionsbeständig und relativ unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Edelstahl ist ein reinerer, härterer Stahl, der es Dieben besonders schwer macht, den Sattelschrank zu knacken. Sattelschränke aus Stahlblech oder Edelstahl werden meist zusätzlich verzinkt, um sie vor Rost zu schützen. Durch bestimmte Verzinkungsmethoden können die Sattelschränke auch feuerfest gemacht werden. Achten Sie auf die Herstellerangaben. Sattelschränke aus Metall sind pflegeleichter als beispielsweise Sattelschränke aus Holz. Die meisten im Fachhandel üblichen Sattelschrankmodelle sind aus Metall gefertigt, das heißt, im Gegensatz zu Sattelschränken aus Holz oder Kunststoff ist die Auswahl sehr groß. Bei Metallschränken sollten Sie auf die Verarbeitung achten. Bei hochwertigen Modellen sind die Kanten beispielsweise doppelt umgelegt und daher weniger scharfkantig. Der große Nachteil: Die meisten Metall Sattelschränke sind schwer. Große Sattelschränke können um die 100 Kilogramm wiegen. Mobile Modelle mit Rollen oder luftgefüllten Reifen lassen sich trotzdem gut bewegen. Metall Sattelschränke gibt es auch in verschiedenen farbigen Lackierungen, doch sollten Sie sich beim Hersteller über Rost- und Feuerbeständigkeit der jeweiligen Lacke informieren.

Der Holz Sattelschrank

Ein Sattelschrank aus Holz ist am besten geeignet für Reiter, die besonders naturnahe, nachhaltige Materialien lieben. Wenn die restliche Stall- oder Gartenausstattung bereits naturbelassen, rustikal und „urig“ ist, kann ein Metallschrank kühl und ungemütlich wirken. Einige Anbieter, meist Schreinereibetriebe, fertigen auch Modelle nach Kundenwunsch an. Daher besteht bei einem Holz Sattelschrank mehr Spielraum für individuelles Design. Bei farbigen Lackierungen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Unbehandeltes Holz bedarf allerdings regelmäßiger Pflege und sollte unbedingt vor Nässe geschützt werden. Steht der Holzschrank draußen, sollten Sie ihn einölen oder imprägnieren, sonst quillt das Holz auf und wird morsch und porös. Es gibt bereits vorimprägnierte Sattelschränke aus Massivholz zu kaufen, doch auch hier empfiehlt es sich, den Schrank regelmäßig nachzubehandeln. Der Pflegeaufwand ist beim Holz Sattelschrank eindeutig höher als beim Metall Sattelschrank. Zudem sollte man mit einem Sattelschrank aus Holz behutsam umgehen. Es mag sich seltsam anhören, doch beim Holz Sattelschrank spielt auch das Temperament des Reiters eine wichtige Rolle. Ständiges Reißen an den Türen, beziehungsweise allgemein unliebsamer Umgang wirkt sich bei Holz stärker auf die Beständigkeit aus als bei Metall. Besonders feurige Sattelschranknutzer sollten einen robusteren Metallschrank vorziehen. Einen Gewichtsvorteil gegenüber einem Sattelschrank aus Metall bietet der Holzschrank kaum. Preisgünstige Bundeswehrspinde aus Leimholzplatten eigenen sich übrigens auch hervorragend als Sattelschränke.

Der Kunststoff Sattelschrank

Sattelschränke aus Kunststoffen wie Polyethylen sind Leichtgewichte. Beispielsweise ein Modell, das 56 Zentimeter breit, 120 Zentimeter hoch und 68 Zentimeter tief ist, wiegt gerade einmal 30 Kilogramm. Viele Turnierreiter kaufen daher die transportable Variante in Form eines mobilen Turnierschranks oder einer Sattelbox auf Rädern. Mobile Kunststoff Sattelschränke besitzen meist zwei Rollen, die ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind. Zusammen mit einem Griff ermöglichen es die beiden Rollen, dass man den Sattelschrank wie einen Trolley bequem hinter sich herziehen kann. Ein Kunststoff Sattelschrank ist robust, leicht und wendig, was ihn zum perfekten Turnierbegleiter macht. Diesen Zweck hatten auch die Hersteller im Sinn. Denn sie haben den handlichen Kunststoff Sattelschrank als wahres Stauraumwunder gestaltet. Neben mehreren Sattelhaltern und diversen Haken zum Aufhängen von Trensen und Halftern gibt es Schubladen und Hutablagen sowie eine Vielzahl zusätzlicher Ablagefächer für Putzzeug. Manche Kunststoff Sattelschränke bringen sogar noch einen integrierten Spiegel mit für ein letztes Styling vor dem Ritt. Durch solide Frontverschlüsse oder integrierte Zylinderschlösser wir die Tür relativ sicher abgesperrt. Neben den Standardfarben wie schwarz und grau in verschiedenen Schattierungen, gibt es auch farbenfrohe Kunststoff Sattelschränke in kräftigem Grün, Blau oder Türkis. Ein weiterer Vorteil des Kunststoff Sattelschranks: Er ist leicht zu reinigen, um Rost oder Moder muss man sich keine Sorgen machen. Leider ist die Auswahl noch klein und die wenigen Modelle, die es gibt, sind nicht ganz billig. Während man einfache Metall Sattelschränke schon ab Preisen um die 100 Euro kaufen kann, bewegen sich die Preise für Kunststoff Sattelschränke im Schnitt derzeit zwischen 400 und 700 Euro.

Welche Sattelschranktypen gibt es?

Abgesehen von Material und Größe richten sich die Kaufkriterien für einen Sattelschrank auch nach dem jeweiligen Reitstil, und davon gibt es ja bekanntlich viele. Vom gemütlichen Western- oder Wanderreiter, über den Hobby-Dressur- und Freizeitreiter bis hin zum ehrgeizigen Turnierreiter, jeder hat andere Anforderungen an seinen Sattelschrank. Nicht zu vergessen sind die leidenschaftlichen Kutschenfahrer, auch sie brauchen einen speziellen Sattelschrank, um das Pferdegeschirr aufzubewahren. Dazu kommen noch andere Fragen, die bei der Auswahl des Sattelschranktyps entscheidend sind. Wenn der alte Sattelschrank nicht mehr ausreicht, soll man gleich für viel Geld einen neuen kaufen und den alten wegwerfen? Gibt es da nicht andere Möglichkeiten? Käme vielleicht ein Aufsatzschrank infrage. Was ist mit den Freizeitreitern mit kleinem Budget? Muss der Sattelschrank wirklich mehr kosten als die gesamte Reitausrüstung? Auch für diese Fragestellungen finden sich die passenden Sattelschrankmodelle.

Der Standard Sattelschrank

Der Standardsattelschrank ist meist aus Metall, steht frei auf vier Füßen und hat je nach Höhe einen oder mehrere Sattel- und Trensenhalter und einen Einlegeboden. Er ist 60 Zentimeter tief und breit und bietet somit gerade genug Platz für einen Englischen Sattel beziehungsweise mehrere Englische Sättel übereinander, je nach Höhe zwischen 1,00 und 2,00 Meter. Zum Öffnen dient meist ein Drehgriff mit einem herkömmlichen, integrierten Sicherheitsschloss, zu dem normalerweise zwei Schlüssel geliefert werden. Ohne weiteren Schnickschnack wie Kleiderhaken, Schubladen oder anderen Stauraum erfüllt der Standard Sattelschrank seine Pflicht und eignet sich hervorragend für den Freizeitreiter mit kleinem Geldbeutel. Solche Modelle heißen auch oft „Basic“ oder „Classic“. Der Preis für Standard Sattelschränke beginnt bei rund 150 Euro.

Der Western Sattelschrank

Westernreiter mögen es bequem. Die amerikanischen Cowboys mussten immerhin den ganzen Tag im Sattel sitzen. Da darf der Sattel ruhig ein bisschen größer ausfallen und somit auch schwerer sein. Sattelgewichte von mehr als zehn Kilogramm sind da keine Seltenheit. Das stellt natürlich höhere Anforderungen an den Sattelhalter sowie an die Breite des Sattelschranks. Spezielle Western Sattelschränke sind schon mal gute 15 Zentimeter breiter und tiefer als Standard Sattelschränke für Englische Sättel. Selbstverständlich passen auch andere große Sättel in einen Western Sattelschrank, etwa Wanderreitsättel oder Trachtensättel. Wer mit seinen Pferden häufiger beim Wanderritt oder Festumzug teilnimmt, sollte auch über die Möglichkeit eines im Anhänger installierten oder mobilen Sattelschranks auf Rollen nachdenken. Auch mobile Sattelschränke gibt es in Übergrößen. Einfache Western Sattelschrankmodelle gibt es bereits ab 190 Euro, für ein hochwertigeres Modell sollten Sie um die 500 Euro rechnen.

Der Aufsatzschrank

Vor einigen Jahren haben Sie sich einen Sattelschrank gekauft und waren zufrieden. Jetzt haben Sie sich ein zweites Pferd angeschafft oder sind auf einen anderen Reitstil umgestiegen. Im alten Sattelschrank ist kein Platz mehr, wohin also mit dem vielen neuen Equipment? Zum Wegschmeißen ist der alte Sattelschrank zu schade, einen neuen kaufen wollen Sie nicht. Was tun? Sie sind der perfekte Kandidat für einen Aufsatzschrank. Das kleine Zusatzschränkchen ist günstig in der Anschaffung und wird einfach auf den bereits vorhandenen Sattelschrank gesetzt. Der Aufsatzschrank, auch Aufbauschrank genannt, besitzt ebenfalls Lüftungsschlitze, hat aber meist nur ein einfaches Sicherungssystem. Viele Reiter benutzen ihn daher nur zur Aufbewahrung des Putzzeugs. Aufsatzschränke bieten viele Fachhändler passend zu ihren im Sortiment enthaltenen Sattelschränken an. Günstige Aufsatzschränke gibt es bereits ab 100 Euro.

Der mobile Sattelschrank

Den mobilen Sattelschrank finden Sie auch unter den Begriffen „Sattelbox“, „Sattelschrank auf Rollen“ oder „Transportabler Sattelschrank“. „Mobil“ heißt, dass Sie den Sattelschrank bewegen können mithilfe von Rollen oder luftgefüllten Reifen. „Mobil“ kann aber auch heißen, dass sich der Sattelschrank gut zur festen Installation im Pferdeanhänger eignet. Sattelschränke mit Reifen oder Rollen gibt es auch im Großformat entweder für den Reitstall oder zur Mitnahme im großen Pferdetransporter. Meistens versteht man unter mobilen Sattelschränken kleine Modelle, die sich gut zum Transport eignen. Sie bestehen meist aus robustem Kunststoff oder Edelstahl und sind wahre Stauraumwunder. Ob fest installiert als „Trailer Box“ im Pferdeanhänger oder fahrbar auf Rollen, mithilfe eines mobilen Sattelschranks haben Sie Ihr Reitequipment immer gut geordnet zur Hand und müssen sich nicht durch das Chaos im Kofferraum graben. Auch die teure Reitausrüstung wird es Ihnen danken, wenn sie gut verstaut und stoßgeschützt transportiert wird. Vor allem, wenn Sie viel mit Ihren Pferden unterwegs sind, verlängert ein mobiler Sattelschrank das Leben Ihrer Reitausrüstung enorm. Turnierschränke bilden die größte Gruppe innerhalb der mobilen Sattelschränke.

Der Turnierschrank

Der Turnierschrank ist eine hervorragende mobile Ergänzung für die heimische Sattelkammer. Die schwereren Modelle aus Metall besitzen luftgefüllte Reifen, die leichteren Modelle aus Kunststoff besitzen meist einfache Rollen aus demselben Material. Turnierschränke zeichnen sich durch hervorragend durchdachte Raumnutzung aus und sind so perfekt auf die Anforderungen eines Turnierreiters zugeschnitten. Auf kleinstem Raum lassen sich in diesen Sattelschränken nicht nur Sattel, Zaumzeug und Reitkleidung unterbringen, sondern auch alle möglichen Accessoires für den Turniersport. Das Reitequipment wird mihilfe vieler kleiner Fächer und Schubladen, oft einzeln abschließbar, optimal verstaut. Neben den guten Transporteigenschaften unterscheidet sich der Turnierschrank vom fest-installierten Sattelschrank darin, dass er oft unter Leute kommt. Die Optik spielt hier also ebenfalls eine wichtige Rolle, schließlich will man sich auf einem Turnier auch präsentieren. Daher sollten nicht nur Pferd und Reiter eine gute Figur machen, sondern auch die Ausrüstung, inklusive Sattelschrank. Turnierschränke gibt es daher in vielen verschiedenen Formen und Farben. Für jeden Geschmack gibt es ein passendes Modell. Manche Turnierschränke verfügen sogar über einen integrierten Spiegel, damit Sie Ihr Äußeres vor dem großen Auftritt noch einmal überprüfen können. Günstige Turnierschränke beginnen ab 350 Euro, Profimodelle kosten mehr als 2000 Euro. Für einen Aufpreis bieten manche Hersteller an, via Laser Ihr persönliches Logo in den Turnierschrank einzugravieren.

Der Geschirrschrank

Unter den Pferdesportlern werden die leidenschaftlichen Kutschenfahrer nur allzu häufig vergessen. Dabei sind gerade sie es, die besondere Anforderungen an die Ausrüstung stellen. Auch wenn man zum Kutschenfahren keinen Sattel benötigt, leistet ein Sattelschrank auch hier gute Dienste. Viele Internetforen zeugen zwar von der vergeblichen Suche, so es gibt ihn doch, den Geschirrschrank für Kutscher. Der Fachhandel bietet Modelle an aus verzinktem Stahlblech, die ausgestattet sind mit kompletten Geschirrhaltersets für Ein- und Zweispänner anstelle von Sattelhaltern. Die Auswahl ist leider noch überschaubar. Einfache Geschirrschränke können Sie für um die 300 Euro kaufen.

Sattelschrank fertig montiert oder zur Selbstmontage kaufen?

Sattelschränke zur Selbstmontage werden je nach Händler in einem oder mehreren Pakten via Paketdienst oder Post versendet. Die meisten Händler versprechen auf ihren Internetseiten einen einfachen Aufbau durch die beiliegende Anleitung. Sie sollten anhand Ihrer Erfahrungen beim Möbelkauf entscheiden, wie gerne Sie sich mit solchen Anleitungen beschäftigen. Oft ist es ratsam, bei der Montage des Sattelschranks einen Helfer hinzuzuziehen. Denn die Bauteile gleichzeitig halten und verschrauben geht mit vier Händen leichter als mit zwei. Außerdem können vor allem große Holz- und Metallbauteile ein ziemlich hohes Gewicht aufweisen und schwer zu handhaben sein. Vor allem bei Metall Sattelschränken gibt es ein gewisses Verletzungsrisiko, da scharfkantige Abschlüsse bei der Bearbeitung von Stahlblech durchaus vorkommen. Hochwertige Sattelschrankmodelle besitzen doppelt umlegte Kanten und sind weniger scharfkantig, das Verletzungsrisiko ist geringer. Selbstmontage bietet sich bei schweren Sattelschränken an, die einmal aufgebaut werden und dann immer an der gleichen Stelle bleiben. Auch mobile Turnierschränke gibt es zur Selbstmontage. Wollen Sie sich die Umstände der Selbstmontage sparen, sollten Sie sich den Sattelschrank fertig montiert liefern lassen. Die Versandkosten sind dann meist etwas höher. Beim Onlinekauf eines gebrauchten Sattelschranks gibt es die Möglichkeit der Selbstabholung. Wenn es der Stauraum Ihres Fahrzeugs zulässt, sollten Sie den gebrauchten Sattelschrank in einem Stück transportieren. Durch häufiges Zerlegen und Wiederaufbauen kann der Sattelschrank an Stabilität verlieren.

Den Sattelschrank gebraucht oder neu kaufen?

Wenn Sie einen gebrauchten Sattelschrank kaufen, brauchen Sie neben Sachverstand auch ein wenig Glück. Hat der Vorbesitzer den Sattelschrank pfleglich behandelt, können Sie auf diese Weise ein hochwertiges Modell mit nur wenigen Gebrauchsspuren für einen vergleichsweise geringen Preis erwerben. Dazu gehört allerdings etwas Glück, denn nicht alle Reiter behandeln ihre Ausrüstung nachsichtig. Kaputte Türen oder Scharniere können dazu führen, dass Diebe auch beim besten Vorhängeschloss leichtes Spiel haben. Hat sich bereits Schimmel im Schrank niedergelassen, dauert es nicht mehr lange, bis er Ihren Sattel und andere Lederartikel befällt. Rost bei Metallschränken und Moder bei Holzschränken können die Restlebenszeit Ihres gebrauchten Sattelschranks erheblich verkürzen. Die anfängliche Ersparnis beim Gebrauchtkauf geht schnell wieder verloren, wenn Sie schon nach wenigen Jahren einen neuen Sattelschrank kaufen müssen. Sie sollten daher abwägen, ob Sie dieses Risiko eingehen möchten. Sie sollten den gebrauchten Sattelschrank vor dem Kauf gründlich inspizieren. Vor allem, wenn Sie sich für den Onlinekauf mit Versand anstatt Selbstabholung entscheiden, begeben Sie sich auf sehr unsicheres Terrain. Gerade, wenn Sie den bequemen Onlineeinkauf vorziehen, gehen Sie mit einem neuen Modell vom Fachhändler auf Nummer sicher. Sollte der Sattelschrank oder Einzelteile dann beschädigt bei Ihnen ankommen, können Sie immerhin reklamieren. Bei Gebrauchtkäufen haben Sie diese Option oft nicht.

Der Bundeswehr Sattelschrank

Unter den gebrauchten Sattelschränken gibt es eine besondere Variante, denn ein alter Bundeswehrspind eignet sich hervorragend als Sattelschrank. Die Abmessungen von 0,6 bis 1,20 Meter Breite und standardmäßigen 0,6 Meter Tiefe und 2,00 Metern Höhe entsprechen denen im Handel erhältlicher Sattelschränke. Von Haus aus bietet der Bundeswehrschrank üppig Stauraum mit Kleiderstange, Einlegeboden, Lattenrost für Schuhe und eine Schublade und ein separat verschließbares Wertfach. Bundeswehrspinde bestehen aus Leimplatten und sind in den Farben grün, orange und blau erhältlich. Lüftungselemente sind bereits vorhanden. Sattel- und Trensenhalter muss man meist noch selbst installieren, oft auch bei Bundeswehrspinden, die bereits als Sattelschrank angeboten werden. Ein wenig handwerkliches Geschick ist dabei hilfreich. Leichtgewichte sind Bundeswehrspinde mit etwa 100 Kilogramm allerdings nicht. Zudem sind sie nur gebraucht erhältlich, weshalb man den künftigen Sattelschrank vor dem Kauf gründlich nach Kratzern und anderen Schäden absuchen sollte. Wer das schlichte Design mag und sich nicht an Gebrauchsspuren stört, für den ist der Bundeswehr Sattelschrank eine preisgünstige Alternative. Je nach Zustand rangieren die Preise in der Regel zwischen 70 und 200 Euro.

Was soll der Sattelschrank kosten?

Auch für Sattelschränke gilt: Die Qualität schlägt sich im Preis nieder. Überlegen Sie also vor dem Kauf gut, wie geräumig, diebstahlsicher und langlebig Ihr künftiger Sattelschrank sein soll. Einfache, neue Standard Metallschränke gibt es bereits ab rund 150 Euro. Besitzen Sie beispielsweise einen größeren Reitstall und benötigen eine Vielzahl einfacher Spinde in einem gut abgeschlossenen und witterungsgeschützten Stallbereich, dann ist es verständlich, dass Sie die Budgetvariante wählen. Qualitativ manierliche Sattelschränke gibt es in einer Preisklasse um die 500 Euro. Für hochwertige Holz- oder Edelstahlschränke oder geräumigere Western Sattelschränke müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Turnierschränken, die häufig transportiert werden, zahlen Sie extra für das robuste Gehäuse und die schicke Optik. Manchmal lassen sich Kosten sparen durch den Vergleich der Versandbedingungen. Es gibt Hersteller, die ab einem Mindesteinkaufspreis Gratisversand anbieten. Wenn Sie hohe Anforderungen an Ihren Sattelschrank stellen, er an ungesicherten Orten Wind und Wetter trotzen muss, genug Stauraum bieten für alles Equipment und Ihnen besonders lange erhalten bleiben soll, wenn Sie sozusagen den Sattelschrank Ihres Lebens kaufen, sollten Sie alle anderen Kaufkriterien sorgfältig abwägen und die Anschaffung nicht von den Kosten abhängig machen.